, Roland Moser

Vo Eptige uff d`Grotteburg

Heiss und schwül war es auf dieser Wanderung. Acker und Felder waren einheitlich fast farblos. Die Bauern hocken in ihren Häusern und können wenig tun.
Hanspeter hat uns vorgängig mittels Mail d`Grotteburg schmackhaft gemacht.
Auf der Überhöhung angekommen spendierte Hanspeter einen feinen Weissen mit Nuss-Feigenbrot, danke dir.

In den 1980iger Jahren wurde diese Burg erst von Kindern entdeckt; sie wollten ihren Kater begraben und stiessen auf Scherben, Kacheln etc. Der Hobby-Archäologe Arnold Singeisen wurde involviert. Die Kantonsarchäologen haben dann die vollständige Freilegung und anschliessend die Konservierung der Grottenburg ausgeführt.

Die letzten paar Minuten zur Burg waren ein rauf und runter auf wackeligen Stufen. Und plötzlich, eine überhängende Felswand und darunter eine Ebene mit 4 angedeutenden Räumen. Davor eine Mauer.
Um 1050 zeugt die erste Bauphase, die dann im 12./13. Jahrhundert beim grossen Burgenbau in unserer Gegend ihre Weiterentwicklung fanden.
Es lohnt sich , wer gut zu Fuss ist, sollte diese Burg erwandern.

Runter nach Eptige und per Bus nach Zunzgen. Wir freuten uns auf ein Bier mit Mittagessen. Aber da hatten wir in der Gartenbeiz erst eine Barriere zu überwinden. Eine unfreundliche Servierdüse wollte uns nicht zusammensitzen lassen, als wir die Tische zusammenrücken wollten. Um 13 Uhr wo keine weiteren Gäste mehr zu erwarten waren!! Lassen wir es. Dafür war das Essen hervorragend.

Bus und Bahn nach Basel, ein super Tag mit glücklichen Wanderern.

ROMO 24. August 2026