Darf ich vorstellen? Unsere neuen Stimmbildner.
Willkommen Barbara und Stefan! Lady first: Wir starten das Kurz-Interview mit Barbara.
Wer bist du und woher kommst du?
Ich bin Sängerin, Songwriterin, Gesangslehrerin und Kursleiterin, lebe seit langem in Riehen und habe zwei erwachsene Söhne.
Wie kamst du zum Singen?
Ich habe schon immer gesungen. Bereits in der Primarschule wollte ich zweite Stimmen singen, weil die Lieder mir sonst zu langweilig waren. Nach der Matura studierte ich Sologesang an der Musikhochschule Luzern. Während meiner ersten Schwangerschaft zog ich zurück nach Riehen und war rund zehn Jahre als selbstständige Sängerin, Gesangslehrerin und Chorleiterin tätig. Es folgten 14 Jahre Musikunterricht an Schulen von 2011 - 2025. Seit 2020 leite ich zudem im Team mit Timon sämtliche Chöre der Musikschule Riehen. Dort gebe ich auch Stimmbildungs- und Songwritingkurse.
Was begeistert dich besonders?
Songwriting! Es passiert mir ganz von selbst – Songs und Texte fliessen mir einfach zu. Inzwischen sind über 100 Lieder entstanden. Es geht darin immer ums Menschsein – ehrlich, nah und direkt.
Du unterstützt die Liedertafel neu als Stimmbildnerin. Gibt es einen Tipp oder eine Übung für unsere Sängerinnen und Sänger, die du besonders wichtig findest?
Sich bewusst mit der Atmung auseinanderzusetzen: nicht zu viel Luft einatmen, aber dafür tief, ruhig und entspannt. Das ist nicht nur lebensverlängernd, sondern auch heilsam für die Stimme. Mein zweiter Tipp wäre: Freude wichtiger nehmen als Leistung. Das befreit die Seele und die Stimme und ermöglicht erst die richtigen Höhenflüge.
Zum Schluss: Was bringt dich zum Lachen?
Oh, sehr vieles! Besonders Alltagssituationen, kleine absurde oder unerwartete Dinge. Ich lache gern und über fast alles, aber ich lache niemals jemanden aus!
Wer bist du und woher kommst du?
Ich bin Stefan H., komme aus Deutschland und habe Gesang studiert. Zehn Jahre lang war ich an verschiedenen Theatern tätig. Heute arbeite ich freiberuflich als Gesanglehrer und Stimmcoach. Ich bin verheiratet, Vater von vier Töchtern und lebe in Basel.
Wie kamst du zum Singen?
Schon als Kind sang ich im Schulchor – eigentlich sang ich ständig. Einmal habe ich auf dem Gang eine Arie gesungen, worauf eine Lehrperson herausstürmte, um mich daran zu erinnern, wo ich mich gerade befinde.
Was begeistert dich besonders am Singen?
Die Stimme ist unsere persönliche auditive Visitenkarte. Singen ist vermutlich die beste Möglichkeit, den eigenen Emotionen Raum zu geben, besonders beim gemeinsamen Singen entstehen magische Momente. Stimmbildung unterstützt zudem unseren inneren Wachstumsprozess.
Hast du einen Tipp für unsere Sängerinnen und Sänger?
Bewusst atmen und tönen – das ist verkörpertes „Bei sich Sein“.
Und zum Schluss: Was bringt dich zum Lachen?
Über Witze lache ich selten. Aber Situationskomik und spontane, lustige Bemerkungen sind die Würze des Lebens. Und den schwarzen britischen Humor mag ich auch. Es gefällt mir, Chorproben mit Humor zu leiten.