Vorstandsbummel 2013 - Basler Liedertafel

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Warum in die Ferne schweifen...?

Vorstandbummel vom 21. April 2013


Ich übernehme das gerne, aber auf meine Art, hatte unser Passiven Vertreter Jürg Humbel präzisiert als es im Vorstand darum ging, jemanden zu finden der den diesjährigen Bummel organisieren würde. Er wurde natürlich sofort und ohne Gegenstimme oder Enthaltungen gewählt. Aus guter Erfahrung wussten wir ja, dass wir ihm diese Aufgabe ohne Bedenken übertragen durften, und die Wanderschuhe nicht speziell eingelaufen werden mussten.


Treffpunkt war 09.30 Uhr zu Kaffee und Gipfeli im Hotel Merian.


Und sie kamen pünktlich und zahlreich, die Vorstände, ehema- ligen Präsidenten, die Verant- wortlichen der Cäcilienstiftung und des Réveille-Chores, die Helfer und Helfershelfer in der Liedertafel. Mit Gattinnen oder Lebensabschnittbegleitern, wie das ja heutzutage heisst. Unser Dirigent hätte wohl neidvoll in die Runde geblickt, wenn er anwesend gewesen wäre. Er hat derzeit nicht immer 43 Leute in den Proben. Aber eben, da sind ja auch keine Frauen dabei. Aber das wäre dann ein anderes Thema, wie Beat Hediger zu sagen pflegt.


Nach kurzer offizieller Begrüssung durch unseren Präsidenten, und den notwendigen Erklärungen zum Tagesablauf von Jürg Humbel, konnte es also losgehen. Die „Wunderwelt der mechanischen Musik“ gleich um die Ecke ist nicht auf so viele Besucher gleichzeitig eingestellt und so wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste, eher Aperitif lastige, verabschiedete sich schon bald unter der Führung von Jürg Humbel, die zweite, gezwungenermassen mehr Kaffee- oder Tee und Gipfeli orientierte, bestellte nach und nahm den Faden ihrer angeregten Gespräche wieder auf.

Was wir dann am Claragraben 37 zu sehen und vor allem auch zu hören bekamen, war eindrücklich und für die meisten neu und überraschend zugleich. Eine Wunderwelt eben, wie angekündigt, die hier zu beschreiben eigentlich den Versuch nicht Wert ist. Ich werde es deshalb auch bleiben und einige Bilder sprechen lassen.




 


Aber auch so ist es eben wie bei den Berichten über unsere Konzerte; das Wichtigste fehlt: Die Töne, die Musik, der Klang. Grau ist alle Theorie! Also; ab in die Wunderwelt am Claragraben und mit Peter Rohrer, dem Sammler und Gründer dieses kleinen Museums und begnadeter Geschichtenerzähler obendrein. Auf eine Reise zu den musikalischen Vorfahren von CD Playern und i-pods! Eintauchen in die längst vergangene Zeit und Welt der Pfeifen, Zungen, Saiten, Trommeln, Glocken und Tschinellen in den Drehorgeln, Musikdosen, Spieluhren und Orchestrions.

Die „Kaffeesürpfler“ holten die „Apéröler“ beim Aperitif im Zelt wieder ein und gemeinsam schwärmte man von den Kuriositäten und Kostbarkeiten.

Toni Meury dichtete noch schnell und wie immer gekonnt einen Dankesreim für das Gästebuch ….

und nach gesprochenem und gesungenem Dank an unsern Gastgeber ging’s endlich ans Bummeln.











Bummeln? Na ja, nicht eigentlich. „Müde aber glücklich…“ kann ich diesmal definitiv nicht an den Schluss meines Ausflugsberichtes setzen. Dafür war der Weg über die Wettstein Brücke oder per Münsterfähre über die Pfalz zum Bebbi-Käller an der Luftgasse auch für ungeübte Wanderer zu kurz. Und tempomässig gebummelt hat auch niemand.



Allesamt standen wir eine halbe Stunde vor der abgemachten Zeit im Keller, wo die Gastgeberin, Frau Christa Margot, Pächterin des Källers noch eifrig am Vorbereiten des nächsten Apéritifs war! Sie hatte in Anbetracht der nasskalten Witterung Verständnis für unseren Drang nach einem gemütlichen, warmen Plätzchen. Dass wir bereits schon reichlich mit Aperitif versorgt worden waren, konnte (und musste) sie ja nicht wissen!

Der Rest ist schnell erzählt. Cliquen- keller, insbesondere den Bebbi Käller, muss man nicht näher vorstellen. Die meisten kennen diese typisch basleri- schen Lokale, respektive Institutionen bestens. Aber ohne Schlange stehen zu müssen um da hinein zu kommen, einen bequemen Sitzplatz vorzufinden, Weine in einer anderen als knapp in Kochqualität serviert zu bekommen, war wohl für viele etwas Neues.


Erwähnens- und lobenswert aber auch der schön angerichtete Nüsslisalat mit Speck und Croutons, die ausgezeichneten Schweinsfiletmedaillons und natürlich nicht zuletzt das gut dotierte Käse- und Dessertbüffet. Frau Christa Marbot und ihr Team erhielten dafür ein hochverdientes Dankes-Ständeli!

Klar; Ansprache und Dankesworte des Präsidenten, Dankesworte für die Dankesworte und Applaus für beides gab es auch. Am meisten verdient hat ihn diesmal natürlich, einmal mehr, der Organisator und Kenner jeder (Fest-) Ecke in Basel; Jürg Humbel, berühmter und einer der letzten Papeteristen in Basel, Spalenvorstadt 31.


Ziel des nächsten VS Bummels!?

Martin Rechberger

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